Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
 Universitätsmedizin Leipzig

Assistenzarztausbildung

Studentenausbildung Leipzig

Die Lehre an der Universität, insbesondere der Hals-Nasen-Ohren-Universitätsklinik Leipzig hat große Tradition. Dennoch hat sich die Art der Lehre kontinuierlich bis hin zur jüngsten Studienreform im Rahmen der neuen Approbationsordnung an der Medizinischen Fakultät weiterentwickelt. Frontalvorlesungen werden zu Gunsten praktischer und aktiver Lernarbeit in kleinen Gruppen reduziert. Begriffe, wie problemorientiertes Lernen (POL)Blockpraktika sollen die Studenten vermehrt aktiv in die klinische Praxis am Patienten einbinden. Trotz eines umfangreichen theoretischen Hintergrundes ist die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ein sehr praktisches Fach, das wie wenige andere medizinische Fächer sehr viel mit optischen Eindrücken und dreidimensionalem Vorstellungsvermögen in Verbindung mit filigraner Handarbeit unter einem Operationsmikroskop arbeitet.

Die Lehre gliedert sich in eine Hauptvorlesung, Blockpraktika für 5. und 9. Semester, Betreuung von PJ-Studenten und interdisziplinäre Lehrangebote, wie beispielsweise die pädaudiologische Woche in enger Zusammenarbeit mit der Samuel Heinicke Gehörlosenschule Leipzig.

Ausbildung der Assistenzärzte, Zielvereinbarungen und Leistungsevaluation

Die Ausbildung der Assistenten bis zum Facharzt (5 Jahre) unterliegt strukturierten Vorgaben, die in dem unten stehenden Curriculum veranschaulicht werden. Dieses Curriculum integriert neuere Ansätze der modernen Mitarbeiterführung. Hierbei wird transparent festgelegt, was an Fachwissen, operativen Leistungen und fachlichen Fähigkeiten im jeweiligen Ausbildungsjahr erarbeitet werden soll.

Jede von einem Assistenten durchgeführte OP wird vorher in einem Gespräch mit der leitenden Oberärztin erörtert. Hierbei wird das notwendige übergreifende Fachwissen geprüft. Eine Erlaubnis, den jeweiligen Eingriff durchzuführen erfolgt erst nach erfolgreichem Gespräch.

Verbunden mit dem jährlichen Fachgespräch ist auch die Absprache von Zielvereinbarungen und der gemeinsame Rückblick auf frühere Vereinbarungen. Hierbei werden auch wissenschaftliche Leistungen besprochen, die zu einem Mindestmaß (Vortrag/Poster und Teilnahme an mindestens einem Projekt) erwartet werden. Die Lehrverpflichtungen sind ausbildungsabhängig klar definiert. In den Personalgesprächen soll aber auch eine verbindliche Hilfestellung, individuelle Beratung und Fördervereinbarung von beiden Seiten getroffen werden. Die jährlichen Zielvereinbarungsgespräche werden zusammen mit Prof. Dietz und einer/em Oberarzt/in geführt. Die Protokolle werden im Chefsekretariat hinterlegt. Vor der Facharztprüfung findet ein internes Fachgespräch mit Prof. Dietz statt.

Die Dienstzuständigkeit der Assistenten wird in der Chef-OA-Runde besprochen und festgelegt.

Weiter zum Curriculum für HNO-Weiterbildungsassistenten (Leipziger Modell)

 
Letzte Änderung: 02.02.2010, 14:10 Uhr
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