Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
 Universitätsmedizin Leipzig

Forschung

Als Universitäts-Klinik fühlen wir uns neben der studentischen Ausbildung der Weiterentwicklung unseres Fachgebietes besonders verpflichtet. Nur durch ständige gemeinsame Reflexion unserer täglichen Arbeit am Patienten und der kontinuierlichen Diskussion bzw. Überprüfung neuer Ideen sind Fortschritte zu erzielen. Beispielsweise haben sich in dem ständigen Bemühen um Therapieverbesserungen die Kopf-Hals-Tumor-behandelnden Fächer, wie HNO-Chirurgie, Strahlentherapie, Neurochirurgie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie in Leipzig zusammengefunden, um in der interdisziplinären Arbeit neue, organerhaltende Methoden zu entwickeln.

Durch gezielte Forschungsarbeit (Molekularbiologie, klinische Studien etc.) wird es gelingen, individualisierte Verfahren zu entwickeln, die für jeden Patienten maßgeschneiderte Therapiekonzepte erlauben werden. Nicht zuletzt deshalb ist die Onkologie des Fachgebietes ein wichtiger wissenschaftlicher Schwerpunkt unserer Klinik.

Weiteres Kopfzerbrechen bereitet uns die immer noch teilweise ungenaue Zielerfassung von chirurgisch zu entfernenden Befunden im Bereich der Nasennebenhöhlen, der Schädelbasis aber auch der Halsweichteile. Somit beschäftigen wir uns intensiv mit der Forschung im Bereich der Computer navigierten Chirurgie. Ziel muss sein, chirurgische Techniken zu präzisieren, diagnostisches Bildmaterial besser zu integrieren und den chirurgischen Zugangsweg im Sinne der reduzierten Belastung unserer Patienten zu minimieren.

Diese beiden wichtigen Forschungsbereiche werden durch klinische Studien von allergologischen und infektiologischen Erkrankungen der HNO-Heilkunde ergänzt. Schliesslich wird auf die umfangreiche Forschungsarbeit in der Phoniatrie und Pädaudiologie verwiesen, die Leipzig zu einem anerkannten phoniatrischen Zentrum heranwachsen ließ.

Im Folgenden können Sie detaillierte Informationen zu unseren Forschungsschwerpunkten, den einschlägigen Publikationen aus der Klinik und unseren wissenschatlichen und klinischen Partnern entnehmen.

 
Letzte Änderung: 21.04.2015, 11:16 Uhr
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