Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
 Universitätsmedizin Leipzig

Kopf-Hals-Tumoren

Plus Symbol Die HNO-Klinik des Universitätsklinikums Leipzig hat sich traditionell schwerpunktmäßig der Behandlung von Tumoren aller Art des Fachgebietes verschrieben. Gemeint sind hierbei die Krebserkrankungen des Kehlkopfs, Rachens und der Mundhöhle, gut- und bösartige Tumoren der Speicheldrüsen, gutund bösartige Tumoren der Nasennebenhöhlen, der Schädelbasis und der Augenhöhle, sowie seltene Tumoren des Kopf-Halsbereichs, wie beispielsweise Sarkome.

Ferner behandeln wir Tumoren der Haut im gesamten Hals-Nasen-Ohrenbereich. Wir legen sehr großen Wert auf Interdisziplinarität und wissenschaftliche Begleitung bzw. Entwicklung. Die von uns durchgeführte Therapie wird kontinuierlich überprüft und an internationale Standards angepasst, sodass sich mittlerweile viele überregionale Patienten eine Zweitmeinung bei uns einholen. Ausdruck dieser hohen Kompetenz ist die Mitarbeit von Prof. Andreas Dietz in der Kopf-Hals-Krebsarbeitsgruppe der europäischen Krebsgesellschaft (EORTC), im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Onkologie der Deutschen HNO-Gesellschaft, des wissenschaftlichen Komitees der europäischen Kehlkopfgesellschaft und der Studiengruppe Kopf-Hals-Tumoren der Deutschen Krebsgesellschaft. Prof. Andreas Dietz ist auch beratender Arzt des Deutschen Verbandes für Kehlkopfl ose und Kehlkopfoperierte. Es steht außer Frage, dass bei der zuerst erschreckenden Diagnose Krebs die fürsorgliche und warmherzige Betreuung neben der fachlichen Kompetenz an vorderster Stelle steht.

Hierzu haben wir eine enge Zusammenarbeit mit Sozialmedizinern und Psychologen eingerichtet, die sich ganzheitlich um die oft vernachlässigten seelischen Belange kümmert. Die Pflegekräfte werden regelmäßig zu den Belangen der modernen onkologischen Betreuung geschult.

Bevor wir nach Diagnostik eine Therapieentscheidung treffen, besprechen wir Ihre besondere Situation in unserem interdisziplinären Tumorboard. Hier wird dann gemeinsam mit MKG, Strahlentherapie, Onkologie, Pathologie, gegebenenfalls Neurochirurgie und Augenheilkunde ein Therapiekonzept erarbeitet. Die von uns angewandten operativen Verfahren beinhalten die weltweit propagierten Rekonstruktionsverfahren. Hierbei kommen Nah- und Fernlappenplastiken bis hin zu freiem Gewebetransfer zur Anwendung. Es ist für uns besonders wichtig, den operativen Eingriff auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen und möglichst organerhaltend zu operieren. Bei organerhaltenden Therapien kommen neben dem Laser und grazilen operativen Rekonstruktionsverfahren auch hoch präzise Strahlen- und gegebenenfalls Chemotherapien zur Anwendung. Auch nach der eigentlichen Tumortherapie werden Sie in unserer Klinik weiterhin intensiv betreut. Wir haben dafür eine Tumorsprechstunde, die jeden Mittwoch stattfindet, eingerichtet. Hier achten wir darauf, dass Rückfälle früh erkannt werden und gehen gern auf Ihre Fragen und Sorgen ein.

Hyperbarmedizinisches Zentrum für Notfall- und Intensivmedizin

HbO-Therapie

Seit dem 01.01.2015 steht mit unserem Hyperbarmedizinischem Zentrum der Notfall- und Intensivmedizin (Klinik und Poliklinik für Anästhesie und Intensivmedizin) mit Druckkammer ein umfassendes medizinisches Versorgungsspektrum zur Verfügung.

Weiterführende Informationen siehe auch Hyperbarmedizinisches Zentrum: http://www.hbo-leipzig.de/

Gerade unter den Aspekten der Schnittpunkte von HNO und HBO ergibt sich ein spannendes wissenschaftliches Potential. Unter Fragestellungen zur Verbesserung der Wundheilung und des post-operativen Outcome nach onkologischen Eingriffen ist eine begleitende Weiterentwicklung angestrebt. So werden zukünftig in Kooperation mit dem Hyperbarmedizinschen Zentrum Forschungsthemen bearbeitet und Projektveranstaltungen stattfinden.

 
Letzte Änderung: 21.04.2015, 11:08 Uhr
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