Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde
 Universitätsmedizin Leipzig

Speicheldrüsen

Plus Symbol Die Leipziger HNO-Universitätsklinik bietet mit der Speicheldrüsensprechstunde ein spezialisiertes Angebot für die konservative und operative Behandlung von Entzündungen und Immunerkrankungen der Speicheldrüsen und bietet alle Möglichkeiten der Diagnostik (Farbdoppler-Sonografie, Speicheldrüsenendoskopie) von Speichelsteinen und Speicheldrüsentumoren. Mit der Speicheldrüsenendoskopie erfolgt die Darstellung der Ausführungsgänge der Speicheldrüsen und erlaubt die sichere Diagnostik von Steinen und Stenosen und in einer großen Zahl von Fällen auch deren Therapie. Neben der etablierten Stoßwellenlithotripsie besteht somit eine zweite organerhaltende Therapieoption.

Da bei der Sialendoskopie die natürlichen Ausführungsgänge zur Entfernung der Konkremente genutzt werden, liegt die maximale Steingröße bei ca. 5 mm. Ab dieser Größe ist die Indikation zur Zerkleinerung der Steine gegeben. Bei der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie erfolgt die Zertrümmerung mittels Ultraschallwellen-Impulsen ähnlich der Nierensteinzertrümmerung. Die gleichen diagnostischen Maßnahmen werden auch bei Tumorerkrankungen der Kopfspeicheldrüsen angewandt. Hierbei handelt es sich überwiegend um gutartige Tumorerkrankungen und seltener um bösartige Tumoren. Die Operationen der Kopfspeicheldrüsen, insbesondere der Ohrspeicheldrüse, wird ausnahmslos mit einer dauernden Prüfung der Funktion des Gesichtsnerven (Fazialismonitoring) durchgeführt. Die Sprechstunde wird von Oberarzt Dr. Andreas Boehm geleitet.

 
Letzte Änderung: 02.06.2010, 12:13 Uhr
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